Hamburg

In Hamburg standen die Fragen des Blickregimes, der Identität und der Auffassung des Anderen bei Chétouane im Mittelpunkt von zwei Vorträgen aus theaterwissenschaftlicher (Schuster) und philosophischer (Tatari) Perspektive. Es folgte nach einer Antwort Chétouanes auf die in den Vorträgen exponierten Thesen eine Diskussion seiner Arbeit unter dem Gesichtspunkt der Entwicklung des Tanzes in den vergangenen Jahrzehnten, wie sie von den Tanzkritikerinnen Irmela Kästner und Edith Boxberger wahrgenommen wurden. Weitere Veranstaltungen sind in Paris (mit dem Philosophen Jean-Luc Nancy, dem Regisseur und Theaterwissenschaftler Jean-Francois Peyret, dem Musikwissenschaftler Peter Szendy sowie dem Literaturwissenschaftler, Philosophen und Dramaturgen Samuel Weber) sowie in Frankfurt (genaue Zusammenstellung noch zu bestimmen) geplant. Augenblicklich laufen Gespräche mit Verlagen, bei denen die Beiträge in verschriftlichter Form veröffentlicht werden könnten. Nach Abschluß der Reihe ist außerdem in Absprache mit dem Verlag die Veröffentlichung der jeweils gemachten Aufzeichnungen vorgesehen.


Nikolaus Müller-Schöll (Frankfurt): Einführung


Dr. des Tim Schuster (Frankfurt): Wiederholung, Blick und Alterität im Theater Laurent Chétouanes (Vortrag)


Dr. Marita Tatari (Berlin): Hier Außensein. Tanz bei Laurent Chétouane (Vortrag)


Diskussionsrunde mit Edith Boxberger (Tanzkritikerin, Hamburg), Irmela Kästner (Tanzkritkerin, Hamburg) und Josep Caballero Garcia (Choreograph, Tänzer, Hamburg)

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